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Abenteuer im Ukranenland – Die Klassenfahrt der 4a nach Torgelow

 

Wir fuhren am 16. März 2016 um 9 Uhr los; manche mit großen, manche mit kleinen Koffern. Nach mehr als zwei Stunden Fahrt war es schön, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Alle waren aufgeregt, was sie erwartet.

Wir wurden von Ritter Bertram von Eickstedt begrüßt und richteten unsere Zimmer ein. Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt hatten, ging das Programm los. Mit dem Ritter reisten wir ins 12. Jahrhundert. Wir besichtigten ein sehr spannendes Museum sowie das nachgebaute Dorf Castrum Torglowe, in dem wir die Handwerke kennenlernten, die wir am nächsten Tag ausprobieren durften. Abends trafen wir uns am Feuer und aßen Stockbrot. Anschließend forderte uns Ritter Bertram zum Schwertkampf heraus. Wir ließen den Tag mit einer Geburtstagsfeier eines Schülers ausklingen, bei der es ein Süßigkeitenbuffet, eine Disco und einen Tanzwettbewerb gab.

Am nächsten Tag durften wir bei der Beutlerin Lederbeutel nähen, bei der Seilerin Seile herstellen, beim Schmied Spieße schmieden, beim Kettner kleine Kettenhemden herstellen, beim Bogner mit Pfeil und Bogen schießen und bei der Weberin Armbänder weben. Einige Kinder durften sogar Kettenhemd, Haube und Ritterhandschuhe anziehen.

Am Nachmittag liefen wir ins Ukranenland, welches ein nachgebautes Dorf aus dem 9. Jahrhundert darstellte. Auch dort konnten wir viel Spannendes entdecken und erleben. Töpfern, Messer schmieden und Fingerhäkeln waren nur einige der Aktivitäten. Das Highlight war eine Fahrt mit einem Wikingerschiff. Damit ruderten wir den Fluss entlang. Es war sehr anstrengend, die ganze Zeit im Takt zu bleiben. Zur Stärkung aßen wir Grillwurst und Grillfleisch. In der Dämmerung liefen wir zurück zur Herberge.

Am nächsten Morgen mussten wir leider wieder den Heimweg antreten. Die Klassenfahrt wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Die Klasse 4a 

 

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Aus dem Leben der Flex C

Bücher sind Türöffner zur Welt

Endlich können unsere Erstklässler längere Sätze und kleine Texte  lesen und sind mächtig stolz darauf. Einige Erstklässler stechen heraus, indem sie bereits in umfangreicheren Büchern lesen und erste „Leseprüfungen“ zum Sinnverständnis des Gelesenen ablegen können.

Als Überraschung erhielten deshalb alle Erstklässler eine Lesetüte mit vielseitigem Inhalt, die  lange Zeit wie ein  Geheimnis gehütet wurde. Diese Lesetüten wurden von der Bücherstube Hoffmann in  Rüdersdorf liebevoll, schon zu Beginn des Schuljahres, befüllt und von unseren Zweitklässlern gestaltet. Viele Monate ist das nun her. Umso spannender war es, in die überraschten Gesichter der Kinder zu schauen. Glücklich hielten die Erstklässler ihre Tüten in den Händen und lasen bereits schwierige Wörter auf ihren Überraschungen. Ob sie auf diese Weise einen wichtigen Sinn im Lesen für sich erkennen können? Der Anfang ist gemacht und die Lesebegeisterung geweckt.

Die Lerngruppe lebt es förmlich: In Büchern ist die ganze Welt verborgen, die es zu entdecken gilt. In gemeinsamen Lesezeiten, zu zweit oder beim Vorlesen vor einer der Lesemütter wird das betonte laute Lesen ebenfalls mutig geübt. Viele der Kinder, die anfangs zaghaft lasen,  konnten sich so öffnen und entdecken für sich immer mehr den Spaß am Lesen. Neugierig begegnen sie Bücherhelden, Sachgeschichten, Rätseln, Witzen und ausgewählten Lesematerialien.

Unsere Lerngruppe steht vor großen Herausforderungen und meistert diese schon jetzt mit viel Verständnis füreinander. Eine gewachsene Gemeinschaft innerhalb der Lerngruppe ist deutlich spürbar. Unsere „Wunderkinder“ werden liebevoll gehegt und gepflegt, für ihr tägliches Bemühen anerkennend gelobt und auch einmal gegenüber anderen Kindern verteidigt. Die Welt ist vielseitig, unsere Kinder erleben dies in der Lerngruppe. Mit den Stärken und Schwächen eines jeden Einzelnen umzugehen gilt es täglich aufs Neue zu erproben.

In unseren Augen ist dies gelebte Gemeinschaft, in der Anerkennung, Respekt und Toleranz gegenüber Individuellem einen breiten Raum einnehmen.